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Es freut mich sehr, dass du tiefer in das spannende Thema Sensitivität eintauchen und dies selbst ausprobieren möchtest. 

Bitte überlege dir vor der Meditation welchen Ort du nun gerne sensitiv wahrnehmen möchtest. Dies kann ein Ort sein, an welchem du oft bist und an dem du dich wohl fühlst oder ein Ort an welchem du dich vielleicht unwohl fühlst oder welcher ein komisches Gefühl in dir auslöst. 

Hier ein paar Beispiele: 

  • ein öffentlicher Ort (Bahnhof, Baumarkt, Supermarkt usw.)

  • dein Arbeitsplatz (z.B. Büroräumlichkeiten inkl. der Energie der Menschen die dort arbeiten) 

  • ein bestimmtes Haus

  • deine Wohnung

  • ein Ferienort, den du kennst

Nun möchte ich dir vor der Meditation etwas mehr über die Sensitivität & Hellsinne erzählen damit du einen besseren Eindruck bekommst, wie diese Form der Wahrnehmung funktioniert. 

Die Hellsinne sind die Wahrnehmungskanäle über welche unsere Sensitivität läuft. Resp. unsere Antennen, über die wir die Informationen vom Aussen empfangen. 

Wir nehmen alle über unsere Hellsinne wahr. Unsere Hellsinne sind unsere inneren und intuitiven Wahrnehmungskanäle. Die Hellsinne umfassen: 

  • Hellsehen (innere Bilder wahrnehmen, nicht im Sinne von Zukunftssehen)

  • Hellfühlen (Informationen vom Aussen über Gefühle aufnehmen)

  • Hellhören (Frequenzen, Geräusche, Worte innerlich hören)

  • Hellschmecken (den Geschmack von etwas auf der Zunge haben)

  • Hellriechen (innere Gerüche wahrnehmen, z.B. Parfum, der Geruch von Wald, Blumen usw.)

  • Hellwissen (plötzliches Wissen über etwas ohne genau benennen zu können woher das Wissen kommt)

 

Über mind. einen dieser Hellsinne oder mehreren nehmen wir mit unsere Sensitivität wahr. Deshalb achte dich in der Meditation darauf welcher Hellsinn (oder welche Hellsinne) bei dir bereits aktiv sind und dir Informationen übermitteln.

Achte dich also darauf ob du während der Meditation z.B. innere Bilder wahrnimmst, Gefühle, körperliche Empfindungen oder vielleicht ein plötzliches Wissen hast ohne genau zuordnen zu können woher diese Information gekommen ist. Nach der Meditation kannst du überprüfen über welchen Hellsinn diese Information gekommen ist (anhand der oben beschriebenen Hellsinne). 

 

Dabei spielt es keine Rolle ob du mit einem einzigen oder mehreren Hellsinnen wahrnimmst. Menschen mit sensitivem

Training haben meist mehrere der Hellsinne zur Verfügung und können dadurch schneller & klarer erfassen  was sie vom Aussen empfangen.  Alles ist Trainingssache :)

Und übrigens: mit den Hellsinnen und deiner Sensitivität kannst du natürlich noch viel mehr wahrnehmen als «nur» bestimmte Ortschaften. Du kannst deine Sensitivität praktisch in jedem Lebensbereich anwenden…. Sei dies im beruflichen oder privaten Umfeld, im Umgang mit anderen Menschen, bei Tieren & Pflanzen usw.

 

Aber lass uns nun mal mit der folgenden Meditation starten…

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"Gerne möchte ich dir nun ein paar Tipps für die kostenlose Meditation mitgeben, bitte lies diese vor der Meditation durch, besten Dank :) "

Tipp 1: Entspann dich vor und während der Meditation

Warum ist Entspannung wichtig? 

Versuch so entspannt wie möglich in die Meditation zu gehen. Dies aus dem Grund, weil du damit deine Gehirnwellen-Frequenz in den richtigen Zustand bringst um optimal Wahrzunehmen. 

Viele Menschen sind im Alltag oftmals sehr aktiv und meist sogar in einem angespannten Zustand. Dies hat zur Folge, dass unsere Gehirnwellen im Beta-Bereich schwingen. Sind wir im Beta-Bereich wird es schwierig die intuitiven und feinstofflichen Impulse bewusst wahrzunehmen, da unser Verstand vollumfänglich eingeschaltet ist. D.h. unser Verstand versucht ständig mitzureden und unsere innere Wahrnehmung zu überdecken. Er kennt es ja auch nicht anders. 

 

Im Alltag analysieren, berechnen und überlegen wir alles Mögliche was uns begegnet oder was wir an Aufgaben oder Herausforderungen zu lösen haben. Unsere physischen Sinne sind stark eingeschaltet und unser Fokus vor allem auf das Aussen gerichtet. 

Entspannen wir uns bewusst, z.B. durch Meditation, Wellnessen, in der Natur sein oder bestimmten Atemtechniken, sinken unsere Gehirnwellen vom Beta in den Alpha oder Theta - Bereich. D.H. unsere Gehirnwellen verlangsamen ihre Frequenz und unser Verstand rückt in den Hintergrund. Dieser Zustand ist meist auch präsent wenn wir gerade aufwachen oder kurz vor dem Einschlafen sind. 

In diesem Zustand sind wir nicht so stark auf das Aussen fokussiert welches uns ständig fordert und uns dazu anregt Probleme zu lösen, den Ausgang einer bestimmten Situation voraus zu denken oder was wir heute noch alles erledigen müssen. Sind wir im Alpha oder Theta -Zustand sind wir im optimalen Zustand um unsere Sensitivität bewusst einzusetzen und wahrzunehmen. 

In der Mediation führe ich dich deshalb die ersten 8 Min. in die Entspannung. Versuche bewusst 

loszulassen und deinen Alltag so stehen zu lassen wie er gerade ist.

 

Lasse alle Gefühle und Gedanken einfach weiterziehen und sei dir bewusst, dass du dich nach der Meditation wieder mit ihnen befassen darfst.

Tipp 2: achte dich VOR dem bewussten Wahrnehmen eines Ortes auf deine eigenen Gefühle, Gedanken sowie dein aktuelles körperliches Empfinden  

Warum ist das wichtig? 

Damit du den Unterschied erkennst was sich in der Meditation in deiner Wahrnehmung verändert (Gefühle, innere Bilder usw.) während dem du dich bewusst auf den ausgewählten Ort konzentrierst. Alles was sich in deiner Wahrnehmung an Gefühlen, inneren Bildern, körperlichen Wahrnehmungen usw. während der Meditation ändert, zeigt dir bereits erste Informationen über den ausgewählten Ort auf.

 

Achte dich also bewusst auf diesen Unterschied, denn dieser veränderte Zustand gibt dir bereits erste  Informationen über den wahrgenommenen Ort. Wenn du dir vor der Übung bewusst bist was deine eigenen Gefühle, Gedanken und dein körperlicher Zustand ist, kannst du genau einordnen welche Informationen du vom Ort empfängst und weisst genau was zu dir selbst gehört und was du wirklich sensitiv vom Aussen empfangen hast. 

 

So und nun wünsche ich dir viel Spass und bis bald! 

Nathalie 

Sensitive Wahrnehmung eines Ortes
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